1906 - 1945

1906

Das Geburtsjahr der Konnersreuther Sportvereinsgeschichte. In der Chronik des Marktes Konnersreuth ist vermerkt: "Im Juli des Jahres 1906, wurde der Turnverein ins Leben gerufen und einstimmig zum Vorstand Josef Kutzer gewählt". Der Name des neuen Vereins war schlicht und einfach "Deutscher Turnverein Konnersreuth".

Durch vielseitige Unterstützung stand der Turnverein Waldsassen dem neuen Verein bereits bei der Gründung indirekt "Pate". 

So wurde auch in den ersten Jahren von diesem Verein der Vorturner gestellt. Geturnt wurde unter freiem Himmel im Garten von Martin Neumann. 

Als Turngerät diente den Aktiven ein einfaches verstellbares Holzreck.
Zu den Männern der ersten Stunde gehörten u.a.: Josef Kutzer, Engelbert Sölch, Josef Mayer, Karl Schneider, Josef Rögner (1 .Turnwart), Johann Rögner, Karl Hecht, Johann Sölch, Johann Günthner, Georg Rögner. Baptist Weiß, Johann Kraus und Karl Wenisch.

 

1908 - 1914

Der Neubau des Schiml-Saales und dessen Verwendung als Turnsaal ermöglichte es den Aktiven, die Übungsstunden witterungsunabhängig zu gestalten. Mit der Neuanschaffung weiterer Turngeräte steigt auch das Können und das Interesse an dem noch jungen Verein. Mit Anstieg der Mitgliederzahl erlebte der Verein einen ersten Aufschwung.

In den Jahren 1910 / 11 erfolgte der Neubau des Schimlsaales, der nunmehr als Turnsaal benutzt wurde. 

Es wurden ein Reck und ein Barren angeschaft.
Am 6. August 1911 gibt sich der Verein erstmals eine offizielle Vereinssatzung, das "Grundgesetz des Turnvereins Konnersreuth "‚ wie sie genannt wurde.

1912 / 13 nahm der Turnbetrieb einen sprunghaften Anstieg.

10-jähriges Jubiläum 1916

1914 - 1918

Durch den Ersten Weltkrieg kommt der bis dahin aufstrebende Turnbetrieb gänzlich zum Erliegen. Viele gute Turner werden Opfer des Krieges.


1920
Der erste Wiederbeginn. In Konnersreuth wird wieder geturnt. In den darauffolgenden Jahren werden in zahlreichen Wett- und Schauturnen beachtliche Erfolge erzielt. 

Mit Josef Pflaum hat man einen Spitzenturner des Turngaues Röslau / Egertal im Verein.

1922
Begeistern sich auch in Konnersreuth junge Männer für das Fußballspiel. Von der Firma Biber in Arzberg wird für 7.000 Mark der erste Lederball als Grundausstattung erworben. 

Obwohl Unterlagen und Dokumente nicht mehr vorhanden sind, kann man gestützt auf noch damals lebende Mitglieder dieser ersten Jahre der Konnersreuther Fußballpionierzeit folgende Namen - in sehr weitem Rahmen über die Jahre 1922 - 1925 bezogen - festhalten: Günthner Willi, Dietz Josef, Wenisch Josef, Panrucker Alwin, Eckert Christian, Pflaum Josef, Kornexl Max, Schiedeck Josef.
Der Fußballplatz befand sich auf der "Höflaser Hut" eine Wiese ca. 2 km in Richtung Arzberg.

1923
Die verantwortlichen Männer entschließen sich zur Neuanschaffung einer Vereinsfahne, die durch Ausgabe von Anteilscheinen zu je 200 Mark finanziert wurde. 

Die Fahne von der heute noch bestehenden Firma Koch in Coburg angefertigt. 

Vom 23.- 25. Juni 1923 fanden die Feierlichkeiten zur Weihe der neuen Fahne statt. 

Die Patenschaft übernimmt nun offiziell der Turnverein Waldsassen. Fahnenpatin wurden Peppi Rosner und Anna Graßold. Zwei Patinnen waren deshalb, weil Anna Graßold als Ersatz einsprang, als Peppi Rosner während der Feierlichkeiten erkrankte.
Aus Anlass der Fahnenweihe wurde gleichzeitig das "Deutsche Turnfest" in Konnersreuth abgehalten. 

Über 300 aktive Turner aus dem Turngau Röslau/ Egertal und dem Fichtelgebirgsgau nahmen am Zwölfkampf und an den Fest-Freiübungen teil. Der Markt Konnersreuth erlebte einen noch nie da gewesenen Ansturm sportbegeisterter Besucher. 

Im gleichen Jahr wird auch das Frauenturnen eingeführt. Eine erhebliche Vorwärtsentwicklung des Vereins wird spürbar. 

Mit tatkräftiger Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Max Weiß wurden weitere Turngeräte angeschafft.

 

1926

feiert der "Deutsche Turnverein Konnersreuth sein 20jähriges Jubiläum.

 

Die Fußballmannschaft von 1927/1928:

Dumler Adolf, Prell Hans, Schiedeck Emanuel, Kornexl Max, Günthner Hans, Wallner Emmeram, Weiß Josef, Jena Hans, Bauer Franz, Dumler Karl, Pöllmann Karl

 

1929

Die vereinseigenen Turngeräte werden an auswärtige Vereine ausgeliehen. Danach ist eine Barrenreparatur notwendig; die vom Verein aber nicht bezahlt werden kann. Die Folge ist, dass Barren, Reck und Pferd versteigert werden und in das Eigentum der Stadt Kemnath übergehen.
Durch den Verlust der Geräte ist die Auflösung des Turnvereins nicht mehr aufzuhalten.

 

1930

Der Arbeiterverein ergreift nun die Initiative und gliedert für die Jungarbeiter die Sparte Fußball " an. ( DJK ). 

In diese Zeit fällt auch der Sportplatzbau am Gesteiner. 

Dem persönlichen Ehrgeiz und Einsatz des damaligen Benefiziaten Hw. Herrn Härtl ist es zu verdanken, dass der sich heute noch an der gleichen Stelle befindliche "Gesteinersportplatz" angelegt wurde.
Der betreffende Grund war damals und ist heute noch Eigentum des Marktes Konnersreuth. 

Die erforderlichen Arbeiten für den Platzbau wurden fast ausschließlich von den Aktiven geleistet. Die Tore wurden vom Sägewerk Stöhr günstig erworben. Die Barrieren wurden nachts im nahen Staatswald "Waldl" organisiert.

Mannschaft 1931

Am 19. Oktober 1935 (Kirchweih)

erfolgte mit 17 Mitgliedern die Neugründung eines offiziellen Fußballvereins, der sich jetzt "VfB Konnersreuth" nennt. Zu den Gründungsrnitgliedern gehören:

Dietz Karl ( 1 Vorsitzender )‚ Günthner Willy. Bauer Franz, Kornexil Max, Schneider Willi, Hamann Josef, Sölch Johann, Eckert August, Günthner
Josef, Panrucker Wilhelm, Günthner Max. Walenta Lorenz, Bindl Johann, Franz Alfred, Wallner Emmeram, Hofmann Georg und Scharnagl Ludwig "Wicherl".

Mit den Verbandsspielen wurde in der Kreisklasse 2 begonnen. Zu den Auswärtsspielen reiste man noch mit dem Fahrrad an.

Hier eine Begebenheit jener Fußballertage: 

Nach einem Auswärtssieg in Fuchsmühl wurde mit dem Fahrrad wieder die Heimfahrt angetreten. Aus Freude über den Sieg fuhr die ganze "Horde" entsprechend lautstark den Mariahilf-Berg in Fuchsmühl hinunter. Unten versuchte ein älterer Polizist vergeblich, mit entsprechenden Gesten die Fahrradkolonne aufzuhalten.

Nach einigen Tagen kam die Bescherung. Wegen Raserei und groben Unfug wurden die Spieler zu 6.- RM Strafe "verdonnert". Für die  Spieler Bauer, Dumler und Konz wurde diese Strafe in einer Berufungsverhandlung auf 4.- RM ermäßigt. Diesen Betrag haben schließlich Bauer und Konz mit 2 Arresttagen "abgesessen".

 

1936

Osterpokal-Turnier Konnersreuth - Steinmühle.



Vorne von Links: Panrucker Willi, Schneider Willi, Weiß Ferdl, Bauer Franz, Günthner Josef, Franz Alfred, Walenta Lorenz, Bindl Hans, Hamann Josef, Scharnagl Ludwig, Sauer Josef

 

 

 

 

Turnerpass 1937 (Original) von Ferdinand Günthner

1939 - 1945

Der Zweite Weltkrieg vereitelte jede sportliche Betätigung.



 

Öffnungszeiten Sportheim:

Di., Mi. und Fr. ab 16:00 Uhr

Sa. ab 15:00 Uhr

So. Frühshoppen: 09:00 - 12:00 Uhr

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